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Die tatz.

Das deutsche Diplomacy-Magazin.

Preistatzen
Die nie erhaltenen diplomatischen Briefe der Tatz-Redaktion

Pt.1: Mr. Fogg hat nichts begriffen

Lösung Teil 1

Mon chère ami S.B.,

Vielen Dank für deine und die Hilfe deiner Freunde. Ich hatte nicht mit so viel Unterstützung gerechnet und bin ganz gerührt, dass sich so viele Menschen für die Probleme meines Mr. Fogg interessieren.

Gleich vorweg: viel Mut gemacht haben mir deine Freunde nicht. Etliche Briefe hatten nur schlechte Nachrichten zum Inhalt.

Nils Menninger, Michael Genz, Stefan Unger und Tobias Kaup Waren übereinstimmend der Meinung, dass Mr. Fogg sich diesmal überschätzt hat. Alle mit derselben, durchaus plausiblen Erklärung:

Die europäische Geographie weist zwei schwerwiegende Probleme auf, wenn man sämtliche Zentren in 34 Zügen durchreisen möchte.

1) Par und War sind umgeben von Nicht-Zentren bis auf Mos im Falle von War und Bre im Falle von Par. Sowohl War als auch Par sind zudem nicht über Convoy zu erreichen, so dass also eines der beiden Zentren Anfangspunkt und das andere Endpunkt der Reise sein muss.

2) Zwischen Mar und Italien oder Tun muss die Armee über beide Flotten transportiert werden. Eine Flotte muss dabei in GoL stehen, eine in Tyn. Der Convoy Mar-Tun über West kann nicht klappen, da die Armee anschließend in Tun festsitzt. Um aus Tun herauszukommen, benötigt sie eine F Tyn. Wenn die Flotten nun aber in GoL und Tyn stehen, während die Armee in Mar ist, haben beide Flotten nun zwei Züge lang Zeit, in den Atlantik zu gelangen. Die Armee braucht nämlich zwei Züge nach Por (Mar-Spa, Spa-Por). Es ist offensichtlich, dass nur eine Flotte in zwei Zügen nach MAt gelangen kann, keine nach Iri oder Eng. Über MAt kann die Armee im nächsten Zug von Por nur nach Bre gelangen, nicht weiter (Lon oder Bel). Und von Bre aus gehts nur nach Par, und dort wollen wir erst ganz am Ende sein.

In die andere Richtung, von Lon oder Bel kommend, haben wir genau das gleiche Problem, nur spiegelverkehrt, so verhungert uns die Armee dann in Tun, da wir nicht nach Tyn gelangen, um die Armee nach Italien überzusetzen.

Danke, Nils, Michael, Stefan und Tobias für diese richtigen Überlegungen, auch wenn sie meinem Herrn und Freund Phileas Fogg nicht gefallen werden.

Oder, um es mit Tobias Kaup zu sagen:

"Leider sehe sich Schwarz für euer Vorhaben. Es wird mal wieder an einem Tag hängen, den die Zeitverschiebung jedoch diesmal nicht geben kann."

Danke nochmal für die großen Bemühungen uns zu helfen,

Verzweifelt,

J. Passepartout,

Leib- und Kammerdiener

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