Archive des BUMM, Sommer 1903
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| <13/05/02> Auswertung angesehen.... *sprachlos* Ich hatte wirklich nicht mit dem Angriff von Ö gerechnet. Darüber spekuliert = JA. Erwartet = definitv NEIN. Na gut. Mein Risiko hat mir nicht geholfen. Strategie heisst jetzt 'Schadensbegrenzung' Andreas kann mir mit der Flotte nicht helfen. Er wird sie aber sicher in meine Richtung auf den Weg machen. Schliesslich sind da noch 2 VZ von mir, die relativ leichte Beute sind. Christian wurde genauso überrascht. Hier habe ich zumindest einen potentiellen Bündniss-Partner. Ich habe Martin schon vorgeschlagen, unser Kriegsbeil einzugraben und gemeinsam (mit Russland?) gegen den Österreicher zu ziehen. Einen konkreten Vorschlag habe ich auch gemacht. Mal sehen, was er antwortet. Bernd will weiter gegen D ziehen. Allein könnte er auch gar nicht gegen Frankreich gehen. Zumal Andreas nun mit 6 VZ wieder mehr als im Soll ist. Jürgen wird wohl tiefer in mein Land eindringen. Ich habe ihm trotzdem eine Zusammenarbeit angeboten. Wenn er seine Armee zurückzieht, werde ich ihm weiter helfen (natürlich will ich dann auch Venedig zurückhaben). Ich kann mir nicht vorstellen, dass da etwas konstruktives zurück kommt, aber versuchen muss ich es. |
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| Hektisch war es zum Schluss, ÖU hat mit nem Doppelstab die Seiten "gewechselt" und Jan steht am Abgrund. Ob ich glücklich bin mit der Konstellation kann ich noch nicht sagen, ir-gendwie baut GB einfach immer wieder die falschen Einheiten und kann die Finger nicht von Eng lassen. Das ist bitter, so neutralisieren wir uns gegenseitig. Ich überlege andauernd was gewesen wäre wenn ich A Ruhr den Support verweigert hätte. Der Stab gegen I wäre ungleich „dümmer“ gelaufen, aber geholfen hätte es nicht viel da Jan seine Anpassungen „vergessen“ hatte. Egal, ÖU muss sich jetzt erst einmal auf dem Balkan behaupten, egal ob mit oder ohne Mar-tin. Bin auch gespannt wie Russland reagiert. OK, bevor sich keiner bewegt tue ich es. Da Bernd vor Misstrauen fast stirbt muss einer von uns beiden weg, er ist einfach nicht in der Lage ne klare Aussage zu treffen. Und Geduld habe ich noch nie gehabt. Dabei wollte ich eigentlich Deutschland zuerst ausschalten... wie man sich doch immer wieder irren kann. Meine Züge: A Pic s A Bur-Bel A Bur-Bel F Mar-Spa/sc F Por-Mat F Bre s F Por-Mat A Spa-Gas Halbherzig gegen Deutschland oder 2 Einheiten gegen Tun, was bringt das schon... |
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| <16/05/02> Wirklich Konstruktives kommt nur von Jürgen. Martin antwortet nicht. Na gut. Dann muss ich halt den Strohalm nehmen. Also Rückzug nach Apu und der Versuch nach Smy zu kommen. Wenn Jürgen will, bekomme ich im Herbst sogar einen Aufbau (Smy). Er würde dann die Zusammenarbeit mit Martin beenden und mich langsam wieder erstarken lassen. Inwieweit das seriös ist, wird sich zeigen. Aber es ist die einzige Möglichkeit, die mir noch bleibt. |
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| und ein kleines Update kurz vor Schluß: aufgrund der Kontaktaufnahme von Russland möchte ich gern etwas mehr Anti-GB ziehen, mir aber auch die Variante gegen ÖU offen lassen, zumindest muß ein kurzfristiger Aufbau her, entweder ist das Mun, oder Tun. Aber ÖU möchte nicht gegen D, verständlich, GB, D und F
neutralisieren sich gegenseitig bis zur Gesichtslähmung, er wächst. Por-Mat, Bre s wäre die sichere Variante, aber ich hoffe durch meine Bearbeitung von GB, dass er nicht Eng-Mat zieht und vielleicht sogar Eng verläßt, und dann ist es um Bernd geschehen, schwups durch nach Nat und Spa/sc zieht nach. Sollte er still bleiben, dann bereite ich im Herbst den Angriff auf Tun vor, Spa-West, im Frühjahr dann Mat c Gas-Naf und im kommenden Herbst Attacke, die Züge lassen beide Varianten offen: A Pic-Bel A Bur s A Pic-Bel F Bre-Eng F Por-Mat A Spa-Gas F Mar-Spa/sc Und danach? Ganz einfach: gegen den Stiefel, denn Tun ist nicht so ganz abgesprochen. Wahrscheinlich hat Bernd dann schon den Russen gestabt und sieht ein, dass es leichter ist sich nicht auf eine Auseinandersetzung mit F einzulassen. |
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| 2002-05-20 10:33 Glück ist nichts, was Hand in Hand mit Bernd kommt, muß ich immer deutlicher sehen. Der Mann macht stur weiter, ruhen also meine letzten Hoffnungen auf den Russen. Und der? Sagt nix, wer weis, wahrscheinlich ist ihm zu mühsam, jetzt ne neue Taktik einzuschlagen. Also war's das dann? Sieg für Österreich vor England? Brrrr, ach was soll's, klar ich steh nur im Weg rum, ergo ist ausscheiden wohl eh unvermeidlich. Hmmm, und wie soll ich Rußland und Frankreich jetzt noch überleben? Kein Schimmer, erstmal halten und hoffen daß der Sturm vorbei zieht... |
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| Die letzte Auswertung hat wunderbar fuer Oesterreich und mich funktioniert. Deutschland
ist wieder mit im Spiel, ich auch, Italien hats ganz kalt erwischt. Ungefaehr so muss
(kann) ein stab aussehen. Wie gehts aber weiter. Aktuell habe ich noch vor, die gute
Zusammenarbeit mit Juergen (Oesterreich) beizubehalten. Hat ja auch gut geklappt und die
naechsten Zuege duerften auch fuer mich vz-technisch geschickter sein. Soll
heissen: Ziel im Herbst ist die Einnahme von Sev, und Oesterreich bekommt natuerlich Rom. Dann geht es perspektivisch fuer mich in Russland weiter (Mos und War ?) und Oesterreich darf Italien kleinkloppen. Tja und was dann kommt ... ;-) Die 3 Westmaechte scheinen jedenfalls noch untereinander schwer beschaeftigt zu sein. Zu meinen Zuegen: A Bul - Rum F Bla S A Bul - Rum A Con - Smy (zum decken von Smy) F Ank - Arm Oesterreich versucht Galizien zu bekommen und blockt mit der F Gre wohl den Zug F Eas - Aeg. Laeuft also unter dem Motto: sichere Offensive. Wenn Oesterreich mitspielt und Russland nicht das ganz grosse Glueck hat, und zufaellig F Sev - Arm und A Ukr S A Sil - Gal, A Sil - Gal zieht, sollte Sev im Herbst sicher mir gehoeren. Oesterreich greift doppelt Gal an, und Russland kann nur entweder Gal oder Rum blocken. |
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| nach dem erfolgreichen herbstzug standen die mailticker zunächst mal nicht still. natürlich beschwerte sich jan (etwas unhöflich ;-)) bei mir, während christian zugab, daß es tatsächlich gespräche zwischen I und R gab, mich nach osmaniens fall anzugreifen. natürlich habe ich in diesem frühjahr sehr viel diplomatie versucht. und ich habe auch mit allen bis auf bernd sehr regen mailkontakt. bei bernd muß ich mich langsam fragen, ob seine mailadresse überhaupt stimmt oder er einfach nicht das interesse daran hat das spiel gewinnen zu wollen. ich könnte ihm nämlich helfen. naja. ven-rome tyr-ven vie-gal bud s vie-gal rum-ser gre-aeg ich wollte mit diesem zuge eine glänzende ausgangslage schaffen, um im herbst 1-2 VZ dazuzugewinnen (rome/bul), wenn alle so ziehen wie mit mir abgesprochen. und max. 1 VZ zu verlieren, wenn sie gegen mich ziehen sollten. italien: mit jan ist ausgemacht, daß ich ihn überleben lasse und ihn im herbst nach smy unterstütze. daher soll er meine flotte ins aeg lassen. gleichfalls besetze ich aber rome und ven, um ihn nicht zu stark werden zu lassen, damit er eine gefahr für mich wird. vorauss. zug: tun-ion-apu, ion c tun-apu, east-smy osmanien: mit O habe ich ausgemacht, daß martin über rum nach sev einmarschiert. und wenn alles klappt wie ich es mir vorstelle und wünsche, wird im herbst die osmanische armee nach sev einmarschieren, während ich mir bul schnappe und jan nach smy helfe. das sollte ein schlag geben, von dem sich O nicht mehr erholt. vorauss. zug: bul-rum, bla s bul-rum, con-aeg, ank-arm rußland: ja das waren nochmal interessante mails (siehe frankreich). leider hat sich christian doch nicht richtig gemeldet, so daß ich beschlossen habe ihn doch voll anzugehen. daher der versuch nach gal zu gelangen und martin nach sev zu bringen. vorauss. zug: sil s pru-ber, pru-ber, swe-bal, ukr s sev-rum, sev-rum deutschland: ich habe alles versucht georg am leben zu halten. der deutsche puffer ist wichtig für mich da oben. aber es scheint mir nicht zu gelingen, da andreas gegen ihn ziehen will. vorauss. zug: hol s pic-bel, kiel s ber h, ber s mun h, mun s ber h england: wie oben gesagt: kein kontakt. ich wünschte mir er wäre besser, denn ein etwas stärkeres england wäre mir recht gegen frankreich. ich habe ihn aufgefordert über einen stab in die russischen VZ nachzudenken. vorauss. zug: ??? keine antworten erhalten, nicht prognostizierbar frankreich: mit andreas hatte ich diese woche den intensivsten mailkontakt. ich habe ihm schon direkt vorgeschlagen den sieger unter uns beiden auszumachen. ich habe vorgeschlagen durch einen abgesprochenen angriff auf eine französische armee und einen "disband statt retreat" platz für einen neuen flottenaufbau in bre zu sorgen. aber das war andreas zu unsicher.andreas will leider gegen D gehen, was ich diesmal nicht mehr verhindern kann. mein einziges ziel: E stark machen, damit er da lange braucht. vorauss. zug: mar-spa, spa-gas, por-mat, bre-pic, pic-bel bur-ruhr |
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| Mein liebes Kriegstagebuch, schwere Zeiten sind eingebrochen für Mütterchen Russland. Von einem Verbündeten verraten und verkauft. Aber wir müssen zugeben wir hätten an Stelle des KuK-Kaisers wohl nicht anders reagiert. Das ist für uns aber nur ein geringer Trost. Wenigstens die englische Krone hat zu ihrem Wort gestanden aber auch dort ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis der Angvriff auf meinen Norden kommt. Ich muss hoffen das dies bis zum Herbst noch nicht passiert denn nur dann kann ich in St. Petersburg eine neue Armee einsetzen und die Verteidigung organisieren. Die letzten Kuriere die aus Wien und Paris zurückgekehrt sind brachten gerade gute Nachrichten. Der KuK-Kaiser ist grundsätzlich an einer weiteren >Zusammenarbeit interessiert und würde als neuen Partner den frz. Präsidenten mitbringen. Ich werde diesem Bündnis wohl oder übel mein Schicksal anvertrauen müssen, sollte es schief gehen und der Kaiser mich ein weiteres Mal überrumpeln werde ich mich wohl ins Exil in meine Datscha begeben müssen. |
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England: |
Weiter geht's Richtung Deutschland. Etwas besorgt bin ich, da Rußland sich nicht meldet bzw. ich keine Antwort auf die Frage ob er nach Bal ziehen könnte, bekomme. Frankreich wird nach diesem Zug endgültig sehen, das ich keine Ambitionen gegen Ihn hege. Kann natürlich sein, das er nun aufgrund seines Wachstums im Herbst einen Angriff auf mich plant. |
| Land | Zuege | Rueckzuege | Auf- und Abbauten |
| Ven - Rom: OK Tyr - Ven: OK Tri - Alb: OK Vie - Gal: OK Bud S Vie - Gal: OK Rum - Ser: OK Gre - Aeg: OK |
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| Nth - Hel: OK Den S Nth - Hel: OK Lon S Eng - Nth: OK Eng - Nth: OK Nwy H: OK |
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| Pic - Bel: OK Bur S Pic - Bel: OK Bre - Eng: OK Por - MAt: OK Spa - Gas: OK Mar - Spa: OK |
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| Hol S Pic - Bel:
OK Kie S Hol H: OK Ber S Kie H: Cut by Sil; Mun S Ber H: OK |
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| Tun - Ion - Apu: OK Ion C Tun - Apu: OK Eas - Smy: Bounce with Con 1:1; |
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| Swe H: OK Ukr - Rum: Bounce with Bul 2:2; Sev S Ukr - Rum: OK Pru S Sil - Ber: OK Sil - Ber: Bounce with Ber 2:2; |
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| Bul - Rum: Bounce with Ukr 2:2; Bla S Bul - Rum: OK Con - Smy: Bounce with Eas 1:1; Ank - Arm: OK |

| Wien, 22.05.02 Nun wird es also auch im Westen wieder spannend. Frankreich, das sich mittlerweile erholt hat, zieht bedrohlich gegen England auf, und möchte dies als Druckmittel benutzen, um den King von einem Anti-russischen Kurs zu überzeugen. Dort hängen die Trauben tatsächlich etwas tiefer als in Deutschland, das sich, Dank seinem Verbündeten aus Paris, wieder im Aufschwung befindet. Wenn Bernd noch lange zögert, das Angebot Frankreichs anzunehmen, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis Andreas sich fragt, warum er sich den langen Weg zu den italienischen Zentren antun soll, wenn die englischen nicht nur näher liegen, sondern auch leichter zu haben sind. Allerdings würde er mit so einem Angriff, bzw. eher mit dem Nichtangriff auf Österreichisch-Italien natürlich Jürgen in die Hand spielen. Hier zeigt sich wunderbar der Unterschied zwischen Strategie und Taktik: taktisch klüger wäre es sicher, gegen England vorzugehen. Bernd hat die Hälfte seiner Flotten im Kampf gegen Georg eingesetzt und seine Armee in Nwy kann ihm bei der Verteidigung der Insel auch nicht viel helfen. Strategisch wäre es für Frankreich allerdings sicher von Vorteil, zwei Flotten im Mittelmeer zu haben, einfach um für Jürgen ein wichtiger Gesprächspartner zu bleiben, und eventuell an einer Großen Koalition ('Alle auf den Führenden!') teilnehmen zu können ('Die ersten Einheiten die ich abbaue sind die Flotten gegen Jürgen, also lasst bloß die Hände von meinen Zentren!'). Soviel zu diesem Excurs. Die Verbissenheit mit der Bernd gegen Georg vorgeht ist mir ein bisschen schleierhaft. Russland ist momentan um einiges leichter auszuschalten als Deutschland, zumal jetzt, wo der Zar im Süden mit argen Problemen zu kämpfen hat, und nach dem Fall von StP und Mos (und vielleicht sogar War) könnte Bernd immer noch (diesmal gemeinsam mit Andreas?) auf Georg zurück kommen. In diesem Jahr ist bei Einsatz aller offensiver Einheiten die Eroberung Kiels möglich, der Aufbau müsste unbedingt in eine F Liv investiert werden, um dem drohenden Angriff Frankreichs begegnen zu können. Die Gefahr eines Zwei Fronten Krieges scheint Bernd nicht zu schrecken, kritisch wird es spätestens dann, wenn der Zar seine Einheiten aus Deutschland ins Heimatland zurückverlegt. Dann steht Bernd ganz alleine da im Westen, und auch die Russland-Option wird dann vorbei sein. Allerdings möchte ich hier nicht schwarzmalen. Vielleicht ist es gerade Bernds Ausdauer die ihm hier zu Erfolgen verhilft; mein persönlicher Stil wäre einfach ein anderer... Georg wird zur Zeit von Feinden geradezu erdrückt, die Einigung mit Frankreich kam in letzter Minute, ebenso der Entsatz aus Österreich (Russland muss vermutlich eine der beiden Deutschland-Armeen zurückziehen um War zu schützen, Mun kann also Kie unterstützen, Ber wird vermutlich nur einmal angegriffen werden). Viel mehr als defensiv zu spielen ist für Georg im Moment nicht drinnen; aber auch das hat seinen Reiz, auch das kann man in Perfektion betreiben. Russland befindet sich eher am absteigenden Ast. Eher noch als Deutschland, das einer der Hauptprofiteure vom österreichischen Stab ist. Der Fall von Sevastopol ist beschlossene Sache, da kann der Zar gar nichts ändern, War ist in Gefahr, da muss eine der beiden unnötigen Armeen in Deutschland zurück in die Heimat, dem Österreicher ist alles zuzutrauen, War muss gedeckt werden. Und sobald der Süden gefallen ist, wird es auch im Norden nicht mehr allzu lange dauern, bis der Geier-Effekt eintritt, und die freistehenden Zentren genommen werden. Schade, aber das aufstrebende Russische Reich fällt zwei Umständen zum Opfer: dem eigenen taktischen Missgeschick mit Swe und dem vergessenen Abbau bzw. dem tödlichen österreichischen Stab. Für Italien ist hier nicht mehr viel zu holen. Um so lobenswerter, dass Jan dennoch dabei bleibt, sich nicht aufgibt und versucht, ein Maximum aus der verfahrenen Situation herauszuholen. Die Zusammenarbeit mit Jürgen, die sich in Osmanien anbahnt, ist natürlich wieder nur in Österreichs Hand gespielt, allerdings scheint der der Einzige zu sein, der sich um den Kleinstaat Italien noch kümmert, alle anderen haben offenbar den Kontakt zu Jan abgebrochen; hier sieht man zwei Dinge: erstens: wenn man nicht mit ALLEN verhandelt, fällt einem das irgendwann auf den eigenen Kopf, und zweitens: sofort nach einem Stab mit dem Gegner reden zahlt sich sowohl für den Hintergangenen als auch für den Verräter aus. Niemand ist per se dein Feind, auch nicht, wenn er dir gerade zwei Zentren abgeknöpft hat. Ist alles Verhandlungssache! :o) Von Jürgens Performance bin ich immer noch beeindruckt. Er ergreift die Chance, verzichtet darauf, Jan aus dem Spiel zu werfen (das werden vermutlich andere besorgen), er hat seine zwei Zentren, die leicht zu erobern waren, und benützt nun Jan, der sich aus verständlichen Gründen an diesen Strohhalm klammert, dazu, den Osmanen schön klein zu halten. Das ist perfekt gespielt, die direkten Nachbarn halten sich gegenseitig klein, Österreich profitiert davon. So muss man mit den Roten Steinen spielen. Mich wundert ein wenig, dass hier alle mitspielen. Jürgen hat eigentlich bereits drei Reiche (jedenfalls aber zwei) vor den Kopf gestoßen und ist dabei, die große Nummer im Osten zu werden. Das müsste eigentlich einen Aufschrei verursachen, I/T/R müssten sich sofort zusammen tun und den Kaiser von seinem hohen Thron stoßen. Das passiert irgendwie nicht. Ob das reine Verhandlungskunst ist, oder einfach nur Glück? Für Osmanien sehe ich momentan wenig Chancen in dieser Partie, er hat sich zu lange (ein Jahr!!!) auf Jürgen verlassen, das wird er bereits im nächsten Zug bereuen. Vielleicht ist es dann soweit, dass die Front gegen Österreich steht; wenns dann nicht zu spät ist. Der Krieg gegen Russland, der zu erwarten ist, wird in Sev zu Ende sein, und Zar und Sultan werden gemeinsam in den Fluten der Geschichte untergehen; das ist meine Vorhersage! Schade übrigens, dass die ursprüngliche Variante mit dem Angriff auf Sev via Rum nicht geklappt hat; andererseits ist das immer noch über einen Convoi möglich (Martin wird vermutlich eine Armee in Sev bevorzugen, deswegen nicht der Angriff über Arm). Wenn dem so ist kann der Kaiser in Wien mit zwei Aufbauten (Rom und Bul) rechnen, und liegt damit mehr als hervorragend im Zeitplan. Sebastian Beer |