Archive des BUMM, Sommer 1906
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| Österreich-Ungarn will mich dazu überreden gegen Deutschland vorzugehen. Er macht mir die ungeschützten VZs des Franzosen schmackhaft, aber ich denke nicht daran das auszunützen. Schliesslich gilt es Ihn zu stoppen. Also gehe ich weiter im Norden auf Ostkurs. Denn das ist wohl die einzige Schwachstelle die der Ostallianz bleibt. Eigentlich würde ich meine Armee auf der Insel ja gerne nach Den oder Hol übersetzen, da sie von dort schneller den Osten erreichen kann, aber Frankreich hat etwas dagegen, also muß ich versuchen sie nach Norwegen zu bringen. |
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| So, da mir das Spiel jetzt defenitiv zu blöd geworden ist, habe ich noch mal versucht Jürgen zu drehen. Ich denke er möchte das Spiel unbedingt gewinnen, und das wird in der augenblicklichen Situation nicht gehen. Sieht eher nach nem 5er-Draw aus, brrrr...da fröstelt es einen ja. Vielleicht war ja die Aussicht für ihn, dass Jan Tun bekommt, doch nicht so toll. Denn dann wäre Italien wahrscheinlich wirklich zu stark geworden. Hoffentlich verschwindet Yor von der Insel, sonst sehen ich alt aus. Zur Not auch als Stab nach Bel, zumindest habe ich das berücksichtigt: F Mat-Nat F Spa(sc)-Mat F Mar-Spa(sc) A Naf s F Tun xxx A Bur-Pic A Gas-Bur A Kiel s A Sil-Ber Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten, entweder geht Jürgen, der im Frühjahr nen Vertrauensvorsprung von mir erwartet, darauf ein, oder ich habe gelitten und werde mich dann in den Auftrag von Bernd begeben müssen. Wenn ich wetten sollte: Jürgen macht es, ist nicht seine Art schnell mal nen VZ abzugreifen, er will gewinnen und sucht nen Partner. |
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| eine sehr lange pause zwischen dem h05-zat und jetzt. ich mag so etwas nicht, auch wenn sie oft nicht zu vermeiden sind. aus einem ball, der nicht oft gespielt wird, entweicht mit der zeit die luft. kommunikationstechnisch ist nur mit F etwas gelaufen. wenn alles glatt läuft, dürfte im herbstzug 06 eine große bombe platzen. meine züge: pru h mun-ruhr -> was einmal nicht geht, geht vielleicht ein zweites mal. tyr-mun tri h -> vielleicht will diese a noch nach ven marschieren. pied-mar ion h bul-con aeg s bul-con I: jan war in urlaub, aber dennoch könnten seine mails ausführlicher sein. ich habe das gefühl, er hat die partie schon abgehakt. ich habe jan empfohlen, tun erst im herbst einzunehmen. erstens ist west ein wichtiger vorposten und zweitens würde frankreich ansonsten sicher eine linie mar-gol-west-naf aufziehen können, die nicht zu knacken ist. er sollte wie folgt ziehen: west h tyn s west h ven-rome/apu east-smy R: christian hat mit dem häufigeren mailen wieder angefangen. leider sind die perspektiven im norden für ihn nicht ganz so gut. da ich mit einem bestimmten englischen zug rechne habe ich ihm folgendes vorgeschlagen: lvn h mos-stp sil s tyr-mun smy-arm D: D ist nachwievor am leben. und wenn es nach mir geht soll das noch eine weile so sein. ich versuche mal zu verhindern, daß E stp diesen herbst bekommt. deswegen habe ich georg folgende deutschen züge nahegelegt: stp-bot ber-kiel E: kein kontakt. und ich muß sagen, ich verstehe es langsam nicht mehr. ich habe bernd ein mail gesendet mit dem vorschlag gemeinsam die fronten aufzureissen, bevor es in festen draw-strukturen endet. E hat hervorragende stab-möglichkeiten gegen F. zumindest antworten hätte mir bernd können. ich rechne trotz fehlender kommunikation mit folgenden zügen: fin-stp nwy-bar yor-nth-nwy nth c yor-nwy swe-bot den-bal hol s kiel h F: andreas hat viel gemailt die letzten 2 wochen. er scheint ernsthaft an einer erneuten zusammenarbeit interessiert zu sein. er hat mir zugesagt gegen E zu gehen, wenn ich gegen I gehe. zum glück konnte ich durchsetzen, daß ich dieses frühjahr noch nicht gegen I ziehen muß, sondern erst mal abwarten kann, ob andreas seine truppen wirklich nordwärts bewegt: mat-iri spa-mat mar-spa naf s tun h tun h bur-bel gas-bur kiel h ausblick: sofern F tatsächlich seine truppen richtung E verlegt wird im herbst die große bombe platzen. ich werde I und R angreifen und versuchen D weiter am Leben zu erhalten. vielleicht werde ich das aber auch nicht. schließlich heißt das spiel diplomacy und jemand (E?) fängt endlich an zu verhandeln... |
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| Mein geliebtes Kriegstagebuch, nachdem ich die kalte Jahreszeit am Schwarzen Meer verbracht habe bin ich nun wieder in meiner heimlichen Hauptstadt Moskau eingetroffen um die Regierungsgeschäfte aufzunehmen. Wie wir von unseren Verbündeten erfahren haben gedenkt der deutsche Kaiser abzudanken. Dies würde uns ggf. die Möglichkeit geben bald wieder in St. Petersburg Hof zu halten. Allerdings macht uns im Moment nch die britische Armee Sorgen die ebenfalls auf unsere Haupstadt schielt. Daher wird es in diesem Frühling auch nur darum gehen ein wenig die Truppen zu gruppieren um eventuell eine bessere Ausgangssituation gegenüber unseren Feinden zu erreichen. |
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| Durch meinen Urlaub ist nicht viel Korrspondenz passiert. Ich arbeite weiterhin mit A und R zusammen. Wenn alles gut geht, kann ich langsam an einen Bündnisswechsel denken. |
| Land | Zuege | Rueckzuege | Auf- und Abbauten |
| Aeg S Bul -
Con: OK Bul - Con: OK Ion H: OK Pie - Mar: OK Tri H: OK Mun - Ruh: OK Tyr - Mun: OK Pru H: OK |
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| Den - Bal: OK Swe - Bot: Bounce with StP 1:1; Nwy - Bar: OK Yor - Nth - Nwy: OK Nth C Yor - Nwy: OK Fin S Yor - Nwy: OK Hol S Kie H: OK |
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| MAt - NAt: OK Spa - MAt: OK Mar - Spa: OK NAf S Tun H: OK Tun H: OK Bur - Pic: OK Gas - Bur: OK Kie S Sil - Ber: Void; |
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| Ber - Kie:
Bounce with Kie 2:2; StP - Bot: Bounce with Swe 1:1; |
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| Wes H: OK Tyn S Wes H: OK Eas - Smy: OK Ven - Rom: OK |
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| Mos - StP: Bounce with StP 1:1; Sil S Tyr - Mun: OK Smy - Arm: OK Lvn H: OK |
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| Ank - Con: Defeated by Bul 2:1; |

| Wien, 22.07.02. Lustig, langsam werden mir die taktischen Winkelzüge eines Jürgen Winter unheimlich. Ich verstehe sie nämlich nicht mehr wirklich und das macht mir ein wenig Sorgen... ;o) Pie - Mar ist wohl die sicherste Methode, um sicher zu gehen, dass Andreas sich sein Angebot zur Zusammenarbeit nochmal überlegt. Abgesprochen war der Zug so wohl nicht, und potenzielle Alliierte, die man derart vor den Kopf stößt, haben die merkwürdige Tendenz, nicht lange alliiert zu bleiben (nicht mal potenziell). Mit einem engagierten England an der Seite wäre dieser Zug Goldes wert gewesen, nur England hängt einen ganzen Zug hinterher, und jagt immer noch die romantische Allianz "Alle gegen Österreich und seine Spießgesellen". Diese Allianz hat sich, wenn es nach Frankreich geht, mittlerweile überlebt, Andreas hat beschlossen, dass sich jeder primär selbst der Nächste ist, und damit kurzerhand wieder Jürgen zum Topfavoriten dieser Partie ausgerufen. England trifft das völlig unvorbereitet, das Tor zur Insel steht meilenweit offen, nun muss nur noch geerntet werden. Den Preis für diese Ernte bezahlt Andreas im Süden. Dort hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass Österreich jetzt mit Frankreich kooperiert, so wurde ohne großen Aufwand kurzerhand Mar eingenommen. Sollte Österreich weiterhin gegen Frankreich agieren, ist damit eine hervorragende Ausgangsposition geschaffen. Gemeinsam mit Italien und England (von dem zu erwarten ist, dass es nun auf Seiten des Feindes Österreichs eingreift) werden vier französische Zentren bedroht. Sollte Jürgen diesen Angriff (ist kein Stab, da Oe/F nicht verbündet waren) mit seinen Partnern durchziehen, hat Frankreich ein großes Problem, Abbauten scheinen zu drohen, trotz der Eroberung von Liv. Jürgen hat allerdings noch eine andere Möglichkeit, nämlich die Zusammenarbeit mit Frankreich. Jürgen deutet Ähnliches in seinen Berichten an. Das manifestiert sich allerdings bisher in seinen Zügen nicht wirklich. Italien und Russland werden den Angriff auf Frankreich als Auftakt zu großen Auseinandersetzungen zwischen Oe und F sehen, und daraus eventuell schließen, dass durch die Konzentration Österreichs auf Frankreich im Moment keine Gefahr von Jürgen droht. Das ließe sich ausnutzen, entweder indem man sich die Zusammenarbeit mit Jürgen teuer erkaufen lässt, oder in dem man gemeinsame Sache mit Frankreich macht, und Jürgen von allen Seiten her aufreibt. Auch das könnte wiederum ein Grund für Jürgen sein, doch noch mal auf F/Oe zu setzen. Sollten sich Oe/I/R nicht in diesem Zug entzweien, ist der Sultan vermutlich bald in der Schweiz zu suchen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Ost-Alliierten noch einmal so pfuschen wie vergangene Runde. Ein simples Con s Arm - Ank genügt, und Osmanien ist Geschichte. Bewundernswert auch die Zähigkeit Deutschlands. Seit Spielbeginn ist man hier im Zentrum des Geschehens, wird hier eine äußerst fragile Position gehalten. Jede Runde droht der Kaiser samt seinen letzten Einheiten unterzugehen, versteht es allerdings bisher ausgezeichnet darauf, sich derart wichtig zu machen für die einzelnen Kontrahenten, dass ihm soweit noch niemand den Todesstoß versetzt hat. Respektable Leistung, Georg. Sebastian Beer |