Archive des BUMM, Winter 1907
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| Ohweiha, die letzten Züge waren alles andere als schön, ohne Zweifel wird Jürgen gewinnen, das ist durch, das weiß er, aber mittlerweile scheint er sogar die Plätze verteilen zu wollen. Oder hat er wirklich noch Angst da könnte was schief gehen? Zumindest sah der letzte Zug alles andere als wirklich zufällig aus (Sil killt den Support für Ber und Bernd blockt einfach, Hol soll nicht supporten, wird aber trotzdem gecuttet - na, blickt noch einer durch ;-), aber was soll's. Ich bin nicht in der Position, in der man Forderungen stellt, und bei diesen Zügen kann ich auch nur Sekt oder Stilles Wasser spielen, mehr oder weniger zumindest. F Eng-Nth (um einen eventuellen Support gegen Bel zu kappen bzw. um Nth frei zu halten - oder es gar zu besetzen) F Wal-Lon (hoffentlich reicht das einfach...) F Mat-Iri F Bre-Mat (zusammen mit Mat zwei sichere Züge um die Flotten in Stellung zu bringen) A Hol-Kiel (hoffen) A Bel-Hol (bangen) A Bur-Mun (bibbern) A Gas-Mar (um mir ne klitzekleine Option offen zu halten I) F Mar-Gol (um mir ne klitzekleine Option offen zu halten II, und um Jan in dem Glauben zu lassen, dass ich auch nach dem Zug noch auf seiner Seite bin) F Tun s Tyn-Ion Tun s Tyn-Ion ist auch wirklich das einzige Schmankerl, hoffentlich spielt Jan noch mit, bei den letzten Zügen habe ich seine Nerven arg strapaziert, ich glaube 10x wurde geändert. |
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| Zwar haben wir 'kleinen' uns nun geeinigt, gemeinsam gegen die Supermächte Österreich-Ungarn und Frankreich anzugehen, aber es wird wohl zu spät sein. Mit vereinten Kräften wollen wir es Ihnen aber so schwer wie möglich machen. Zumindest besteht auch die Hoffnung, das die große Allianz zerbicht, denn die letzten Züge der beiden waren alles andere als gemeinsam Koordiniert. Wir versuchen nun Berlin und Kiel zu halten und dabei Holland zu erobern. Wenn uns das gelingt, sind wir einen großen Schritt weiter. |
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| erneut eine lange pause in dieser partie... und da ich demnächst auch in urlaub gehe, droht die nächste. das frühjahr 07 war wenig überraschend für mich. ich hatte die hoffnung, daß sich martin mit seiner einen osmanischen armee vielleicht in meine söldnerdienste stellt, aber er will lieber seine heimat verteidigen. ansonsten lief diplomatisch nicht viel. einzig mit F maile ich noch sehr viel. meine züge: con-ank ion s tun h aeg s ion h -> hier will ich das allzu leichte erobern von ion verhindern. natürlich ist es immer noch möglich, wenn F jan unterstützen sollte. pied-tus ven s pied-tus -> nächsten herbst sollen rome und nap sicher erobert werden, wobei nap an F gehen soll. gal s bud-rum bud-rum -> für mich war die frage, ob ich war angreifen soll, oder den zug nach rum sicherer zu gestalten. ich hab mich für letzteres entschieden. pru s mun-ber mun-ber -> ein zug für meinen kleinen bündnispartner D, dadurch sollte D wieder auf 2 VZ kommen. ich rechne mit einem 2:2 bounce in ber. durch gal-sil hätte ich mir ber zwar sichern können, aber das wollte ich nicht. ruhr s hol h -> dieser zug war der schwierigste und wird vielleicht auch noch mal kurz vor ZAT geändert. ich habe F beinah soweit kiel anzugreifen (mit ruhr s hol-kiel), aber ich will ihn nicht dazu zwingen. er soll selbst entscheiden. I: wenn F nicht eingreift, wird mit I nächsten herbst sicher einer weniger in der partie sein. jan hat nur noch verteidigungszüge. ich rechne mit folgendem: tyn-tus rome s tyn-tus nap h im worst case, wird F helfen ion zu erobern. R: christian ähnelt vom status her dem jan's. allerdings wird er sich länger halten, sofern nicht überraschenderweise bernd stabbt. ich rechne mit folgenden russischen zügen: sil s bal-ber war s ukr h ukr s war h interessant würde es bei einem russischen angriff auf boh oder gal! D: georg will E nach hol unterstützen. eigentlich würde mir das auch ganz gut gefallen, da mein bündnispartner F dann abbauen müßte und mein vorsprung hoffentlich etwas größer wird. ich weiß von D, daß E nach ber will. daher versuche ich dort einen bounce hinzubekommen, damit georg aufbauen kann. D zieht: ber s hel-hol E: nachwievor ist mir bernds spielweise ein mysterium. ich muß extrem unglaubwürdig in seinen augen sein, obwohl wir noch relativ wenig zusammen geplant hatten. normalerweise müßte ich doch der hauptansprechpartner für ihn sein, wenn er überleben will. naja, vielleicht kommt das noch E wird wohl wie folgt ziehen: nth-bel hel-hol den s kiel h bal-ber stp-lvn nrg-nat falls E unbedingt aufbauen will könnte ich mir noch einen angriff seinerseits auf kiel vorstellen. wenn es allerdings so läuft wie ich denke, wird bernd abbauen müssen und die armee in lvn ist am weitesten weg, was mir nur recht ist, da dann das russische hinterland wieder anfälliger wird. F: nachwievor ist F die unsicherste variable für mich. wahrscheinlich umgekehrt genauso ;-) das werden wir sehen, wenn ich die kommentare von andreas nach dem spiel lesen kann. ausgemacht ist folgendes: halten in ion/tun und eroberung von rome/nap nächstes jahr an der südfront. im norden war es ein zähes ringen, ich gehe mal von der defensiven variante aus (halten von hol). ich bin hier etwas gespalten, einerseits wäre ein abbau von F gut für mich, weil hier weniger druck auf mich dann kommt. andererseits könnte dann nochmal bewegung in die koalitionen reinkommen und er gegen mich ziehen. O: mit O wird es ein lotteriespiel, solange ich nur zwei einheiten da unten einsetzen kann. diesen herbst sogar nur eine, weil die f aeg defensiv in ion gebraucht wird. ich rechne mal mit einem ank-con von ihm. ausblick: die lage ist sehr verworren. ich stehe nur optisch gut da. mein hauptproblem ist die räumliche ausdehnung mit kämpfen an 4 fronten. ich muss zusehen sobald wie möglich den rücken an ein bis zwei fronten frei zu bekommen. ein stärkeres D im norden z.b. oder die eroberung von O und R im südosten. solange kann man über siegchancen nicht ernsthaft reden. |
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| Schicksalszug, entweder hab ich England und Österreich so arrangiert, daß sie sich gegenseitig blocken, oder ich verlier mein letztes VZ. Naja, Daumen drücken... |
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| 3 Einheiten, 2 VZ nach dem Herbst. Vermutlich kann ich nur noch ein wenig dem Einen (Ö) oder dem anderen (F) helfen. Ich werde also nach Ion ziehen. Wenn das klappt, habe ich nur noch Hoffnung, eine Weile einen Raider zu haben. Aber vermutlich geht es dann nur noch ein Jahr. |
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| Geliebtes Kriegstagebuch: Wir nähern uns dem englisch König und dem deutschen Kaiser ganz behutsam an. zu oft in den letzten Jahren sind wir hintergangen und überfallen worden. Aber im Moment sind wir wieder in einer Situation in der uns nicht viel mehr übrig bleibt als Vertrauen zu haben. Unsere Gedanken sind ganz speziell bei Unseren italienischen freund und wir hoffen das er uns wenigstens noch lange erhalten bleibt. |
| Land | Zuege | Rueckzuege | Auf- und Abbauten |
| Con - Ank:
Bounce with Ank 1:1; Aeg S Ion H: OK Ven S Pie - Tus: OK Pie - Tus: OK Bud - Rum: OK Ion S Tun H: Cut by Tyn; Dislodged by Tyn 3:2; Gal S Bud - Rum: OK Pru S Mun - Ber: OK Mun - Ber: Bounce with Bal 2:2; Ruh S Hol H: OK |
F Ion - Gre | F Tri B | |
| Nrg - Cly: OK Hel - Hol: Bounce with Hol 3:3; Nth S Hol - Bel: Void; Den S Kie H: OK Bal - Ber: Bounce with Mun 2:2; StP - Lvn: OK |
F Bal D | ||
| Eng - Nth:
Bounce with Nth 1:1; Wal - Lon: OK MAt - Iri: OK Bre - MAt: OK Hol S Kie H: Cut by Hel; Bel S Hol H: OK Bur - Mun: Bounce with Mun 1:1; Gas - Mar: OK Mar - GoL: OK Tun S Tyn - Ion: OK |
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| Kie S Hel - Hol: OK | A Ber B | ||
| Rom H: OK Tyn - Ion: OK Nap S Tyn - Ion: OK |
A Rom D | ||
| Sil S Bal - Ber:
OK Ukr S War H: OK War S Sil H: OK |
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| Ank - Con: Bounce with Con 1:1; |

| Wien, 01.09.02 Im Gegensatz zu Andreas bin ich der festen Meinung, dass diese Partie noch nicht gegessen ist. Jürgen hat Recht - er steht nur optisch gut da. Hat ein Zentrum mehr als Andreas und kämpft an sehr vielen Fronten gleichzeitig. Osmanien ist dabei eines seiner Grundprobleme. So lange er die eine Einheit des Sultans in seinem Rücken hat, fehlen ihm die zwei Einheiten, die er ihm entgegensetzen muss, um einfach nur zu halten. Ank zu nehmen bräuchte es drei Einheiten oder zwei Einheiten und Glück. Entweder Con - Ank oder Con - Smy müssen gelingen, Aeg in beiden Fällen nach Con nachrücken. Dann fiele Osmanien innerhalb eines Jahres. Für Martin gehts daher darum, jegliche Bewegung von Con zu verhindern, ein Ratespiel für Ö und T gleichermaßen, das Ö irgendwann für sich entscheiden wird. Bis dahin allerdings fehlen die Einheiten, die dringend an anderen Fronten gebraucht werden würden. Auch mit Italien geht es endgültig zu Ende. Jan gibt seine Zentren der Reihe nach auf, um sich eventuell als 'Raider' am Leben zu erhalten. Das geht üblicher Weise nicht allzu lange gut, kann aber für spektakuläre Effekte sorgen und macht Spaß. Immerhin kann er vermutlich auch noch Jürgen ein wenig ärgern, z.B. in Smy. Der französische Support für Tyn - Ion und der Angriff auf Mun sorgten bei mir immerhin für Verwunderung. Vor einem Jahr sah es noch so aus, als wollte sich Andreas Jürgens Freundschaft mit allen Mitteln erkaufen, nun scheint er erneut Fronten gewechselt zu haben. Dabei ist es sein Glück, dass Bernd offenbar absolut nicht zu haben ist für eine Allianz mit Jürgen. E/Ö wäre im Moment tödlich für Andreas, da könnte er sogar noch seinen zweiten Platz verlieren. Übrigens, aus einem pragmatischen Gesichtspunkt wäre heraus wäre dies Option auch für Bernd am günstigsten, er könnte sogar noch zweiter werden, eventuell sogar wieder Andreas auf seine Seite bekommen. Deutschland macht im Moment wieder einen gesünderen Eindruck. Georg hat offenbar Jürgen den Eindruck vermittelt, dass er an seiner Seite steht, solange dafür aber nicht die bloße Präsenz Deutschlands ausreicht, ist diese 'Allianz' wenig offensichtlich. Tatsache ist jedoch, dass Deutschland eine wichtige Prellbock-Funktion für Jürgen erfüllt. Von einer Zusammenarbeit ist allerdings nicht viel zu sehen, dafür ist Georg zu beschäftigt, sich am Leben zu erhalten. A propos Leben: es spricht absolut für die Qualität dieser Partie, dass noch immer alle Mitspieler beisammen sind. Der Wert auch der kleinen Reiche ist den Spielern sehr wohl bewusst, da können auch die Kleinen auf ihre Nützlichkeit pochen, und sich so ein längeres Leben erkaufen. In solchen Partien zählt die alte Dippy-Weisheit 'Stab to kill' nicht; man kann, wie auf international hohem Niveau üblich, einen Gegner stabben und sich im nächsten Zug zumindest prinzipiell seine Loyalität wieder sichern. ein sehr pragmatischer, unemotionaler Ansatz, aber ein guter, meiner Meinung nach. Die Allianz der Kleinen kommt aber zu spät, hat maximal im Norden noch Chancen, Jürgen ein wenig zu stoppen. Jan und Martin werden vermutlich als erste das Spiel verlassen, sie haben im Süden kaum Gelegenheit zur Kooperation, auch wenn sich Jan nach Osmanien aufmacht hält das die neue Flottengroßmacht im Mittelmeer (Österreich) kaum noch davon ab, zumindest im Süden aufzuräumen. Einzige Ausnahme: sollte Andreas sich dafür entscheiden, Österreich auch direkt und frontal anzugreifen, dann müsste Jürgen nochmal zittern. Im Moment aber siehts so aus, als ob Frankreich durch seinen Angriff auf England Österreich den Sieg ermöglicht. Bei einer Kooperation sämtlicher Reiche würde Österreich eingehen wie ein zerplatzter Luftballon. Dieser Kooperation steht im Moment vor allem Frankreichs (ansonsten erfolgreicher) Angriff auf England entgegen. Sebastian Beer |