Archive des BUMM, Sommer 1912


Notizen der Herrscher
Truppenbewegungen
Karte
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Notizen der Herrscher

Italien:  Entweder werde ich nach Tunis verdrängt oder ich errobere mit der Hilfe von Österreich Tunis im Herbst.
So oder so. Hier unten ist es 'dicht' und wenn Ö mich nicht veralbert werde ich teil eines Draws.

Russland:  Ein Russe steht im Norden ganz still und stumm, und viele viele Feinde drumherum!

Oesterreich: die zweier-draw-verhandlungen zeigen sich als überaus zäh. andreas vertraut mir nicht. wir stecken in einem typischen prisoner's dilemma, wie ich es noch aus der uni-zeit kenne. obwohl für beide ein besseres ergebnis möglich ist (2er draw) kommt es nicht dazu weil jeder angst hat der andere nutzt die situation und macht ein solo. so bleibt es dann bei einem für beide schlechteren ergebnis, dem 4er draw. ich versuche andreas einen ausweg aus diesem dilemma zu bieten, indem ich mich auf eine weitere stalematelinie zurückziehe und warschau den deutschen horden überlasse. gleichzeitig haben wir einen zug abgesprochen nachdem seine flotte in nth durch zug-stau für einen potentiellen stab an deutschland stehen bleiben kann. hier meine züge:

tyn-rome
tus s pied h
pied h
ion-tyn
nap s ion-tyn
tri-adr
aeg-ion
tyr-mun
boh-vie
vie-tri
war-ukr
gal h
sev-rum
mos-sev
lvn-mos

damit liegt der würfel wieder bei andreas. hat er im herbst den mut dazu, das 2er draw einzuläuten oder ist er zu feige, weil er eine finte von mir vermutet? wenn sich andreas jetzt im frühjahr und herbst an die abgemachten züge hält, steht dem 2er draw nichts mehr im wege. ansonsten wird's ein 4er oder 5er, da ich jan nicht opfern werde. jan ist für mich das faustpfand, daß sich andreas nicht mit einem 3er draw zufrieden gibt sondern nur die wahl zwischen 4 und 2 hat.

Frankreich: Georg: ist wohl ftf-gestreßt und überläßt die Sache mir, jedenfalls kommt keine Diskussion mehr zustand, OK, die Züge sind auch sinnvoll. Und da für ihn nicht mehr als Platz 3 realistisch ist, erscheint mir sein Verhalten plausibel.

Christian: hat mir wieder Stp s Swe-Lvn bestätigt, fein.

Jürgen: möchte gern nen 2er mit mir, oder droht mit nem 4er, und ich dann wieder mit nem 5er. Nach zähen Verhandlungen habe ich ihn dazu bekommen, an der Nordfront abzurücken, so daß Georg sich weiter dehnen muß und Jürgen ihn im Falle eines Falles nicht mehr unterstützen kann. Ich bin mal gespannt, der nächste Zug ist relativ soft, wichtig ist nur, daß ich im Nth bleibe.


Truppenbewegungen

Land Zuege Rueckzuege Auf- und Abbauten
Oesterreich - Ungarn Tyn - Rom: OK
Tus S Pie H: OK
Pie H: OK
Ion - Tyn: OK
Nap S Ion - Tyn: OK
Tri - Adr: OK
Aeg - Ion: OK
Tyr - Mun: Bounce with Mun 2:2; 
Vie - Tri: OK
Boh - Vie: OK
War - Ukr: OK
Gal H: OK
Sev - Rum: OK
Lvn - Mos: OK
Bud H: NOR
Mos - Sev: OK
   
Großbritannien Ausgeschieden 1911
Frankreich MAt - NAf: Bounce with NAf 1:1; 
Eng - MAt: Bounce with MAt 1:1; 
GoL - Tyn: Defeated by Ion 2:1; 
Wes S GoL - Tyn: Cut by NAf; 
Nth - Eng: Bounce with Eng 1:1; 
Mar - Pie: Bounce with Pie 2:2; 
Par - Bur: OK
Ruh S Mun H: OK
Nrg - Bar: OK
Nwy S StP H: OK
Fin S Nwy H: OK
   
Deutsches Reich Bal C Swe - Lvn: OK
Swe - Bal - Lvn: OK
Mun S Sil H: Cut by Tyr; 
Sil S Ber - Pru: OK
Ber - Pru: OK
   
Italien NAf - Wes: Bounce with Wes 1:1;    
Russland StP S Swe - Lvn: OK    
Osmanisches Reich Ausgeschieden 1910

 


Karte


Anmerkungen des BUMM

13.12.02
Lustig zu sehen, wie niemand nach Tun ziehen möchte - Jürgen hat Recht, wenn er erst mal auf Stellung spielt, und seine Flotten dort positioniert, wo sie ihm auch helfen. Andreas hat auch Recht, wenn er versucht, Tyn zu nehmen - so war Jürgens Stellung bisher noch am ehesten zu knacken. Allerdings: Jetzt ist Tyn einzementiert. Der einzige, der ein bisschen orientierungslos herumirrt ist Jan - nicht anzunehmen, dass er in den nächsten Runden nach MAt oder West kommen wird. Wozu also das Risiko? 

Sehr viel Risiko nimmt derzeit auch ein anderer, nämlich Georg. Wenn er weiterhin so auf Offensive schaltet, könnte es passieren, dass er an vierter Stelle landet. Meint er wirklich, dass er Jürgen in die Flucht geschlagen hat, dass die Österreicher die Flucht vor seinen vorrückenden Deutschen Einheiten ergreifen? Das freie War ist ein Honigtopf und der Bär, in diesem Fall Georg, tappst munter darauf zu. Gut, es ist unfair, ich kenne sämtliche Kommentare und Hintergründe, aber dass er hinter sich nicht so weit aufmachen darf, müsste ihm doch der gesunde Hausverstand sagen, oder? Jetzt liegen tatsächlich drei Zentren ziemlich offen da - Und Andreas wird wohl zuschlagen. Jürgen ist weit davon entfernt, ein 18. Zentrum zu bekommen, also hat Andreas keinen Grund mehr, auf Georg zu halten. Ich lege mich fest, diese Partie endet in einem Zweier-Draw. Ziemlich clever gespielt von Andreas und Jürgen. Das Winter/Braun-Manöver zieht. Und ziemlich doof von Georg, der uns mit seinem Hals-über-Kopf-Angriff auf Jürgen zwar beweist, dass er kein Mädchen ist, allerdings dürfte ihn das einiges kosten. Sollte mich wundern, wenn Georg wesentlich länger am Brett bliebe als Jan. Dabei hat er sich das doch so sehr gewünscht... :o) 

Sebastian Beer


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